Wissenswertes

Borreliose

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Erkrankung mit vielfältigen Symptomen. Die Diagnostik ist kompliziert und nicht immer eindeutig. Eine Therapie mit einem Antibiotikum ist möglich, aber langwierig und nicht ganz komplikationslos. In so einem Fall wäre eine Impfung natürlich ideal, wenn sie dann auch wirksam ist. Es ist seit Jahren ein Impfstoff auf dem Markt, dessen Wirksamkeit zur Glaubenssache hochstilisiert wurde und die Tierärzte in Impfbefürworter und Impfgegner aufgespalten hat. Das Argument der Impfgegner: Der im Impfstoff verwendete Erregertyp spielt zwar in den USA eine Rolle, in Deutschland und Europa spielt er aber so gut wie keine Rolle. Das Argument der Impfbefürworter: eine Borreliose ist beim Hund nur mit diesem verwendeten Erregertyp im Versuch klinisch auslösbar, es ist noch niemandem gelungen mit den in Europa bedeutenden Typen im Versuch eine Borreliose-Erkrankung auszulösen.

Neuerdings gibt es jedoch einen Impfstoff, der den amerikanischen und auch die in Europa bedeutsamen Erregerstämme enthält. Eine Impfung mit diesem Impfstoff ist also einerseits empfehlenswert, weil die Argumente der Impfgegner entkräftet sind, andererseits empfehlenswert, weil eine Erkrankung und anschließende Therapie extrem kompliziert und gefährlich ist! Wir bieten diesen Impfstoff an und empfehlen zusätzlich die Anwendung von Repellentien (Mittel die dafür sorgen, dass eine Zecke das Tier erst gar nicht befällt). So haben sie alles getan, eine Borreliose-Infektion bei ihrem Tier zu verhindern. Wir beraten sie gern!

Gesetze

Das Landeshundegesetz im Wortlaut (als PDF-Datei ) und Antworten auf alle drängenden Fragen zur Umsetzung des Landeshundegesetzes in Münster z.B.: wo muss ich meinen Hund anleinen oder wo kann ich meinen Hund in Münster frei laufen lassen, finden sie unter:  

http://www.stadt-muenster.de/ordnungsamt/allgemeines-ordnungswesen/landeshundegesetz.html

 

Gesundheit allgemein 

Wenn sie Interesse an einer Beratung zu allgemeinen Gesundheitsfragen für ihr Tier haben, fragen sie uns einfach! Sollten sie lieber selbst im Internet nach Antworten suchen, empfehlen wir die Seiten des BPT(Bundesverband Praktischer Tierärzte) unter dem Logo: „s.m.i.l.e.“ Sie erhalten Informationen zu allgemeinen und aktuellen Fragen, gut aufgearbeitet und allgemein verständlich erklärt! Schauen sie nach unter: www.smile-tierliebe.de

Hundesteuer

Antworten auf alle Fragen zur Hundesteuer in Münster finden sie unter:  

http://www.stadt-muenster.de/finanzen/steuern-und-gebuehren/hundesteuer.html

Igel

Alles Wissenswerte zu Ernährung, Krankheiten und Winterschlaf von Igeln können sie auf den folgenden Seiten erfahren:
www.pro-igel

Kaninchen

Sie erfahren alles Wissenswerte zu Haltung, Ernährung, Krankheiten und Impfungen von Kaninchen auf den folgenden Seiten:
www.impfung-kaninchen.de

Kastration / Kastrationschip

Die operative Entfernung des hormonproduzierenden Gewebes im Körper nennt sich Kastration unabhängig vom Geschlecht des Tieres. Beim weiblichen Tier wäre die Kastration die Entfernung der Eierstöcke, beim männlichen Tier die Entfernung der Hoden. In jedem Fall ein endgültiger, unumkehrbarer Eingriff, der deshalb auch gut überlegt werden sollte. Mit dem Kastrationschip haben wir die Möglichkeit einer „Kastration auf Probe“. Auf jeden Fall
eine Alternative zum operativen Eingriff bei allen männlichen Tieren, bei der Hündin jedoch problematisch, bei der weiblichen Katze wiederum völlig unproblematisch! Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gern!

Mikrochip

Sie sollten ihr Tier in jedem Fall mit einem Mikrochip kennzeichnen. Nur dann ist eine erfolgreiche Rückführung bei Verlust auch möglich! Voraussetzung für eine erfolgreiche Vermittlung verlorener Tiere ist die zentrale Registrierung der Mikrochipnummer, damit die Nummer auch einer Adresse zugeordnet werden kann! Deshalb, vergessen Sie nicht Ihr Tier nach der Kennzeichnung auch registrieren zu lassen. Zentrales Register unter:  www.tasso.net

Sie müssen ihr Tier per Mikrochip kennzeichnen, wenn sie mit ihrem Tier ins Ausland reisen oder aus dem Ausland nach Deutschland einreisen wollen. Aktuelle Reisebestimmungen finden sie unter:   www.petsontour.de

Sie müssen ihr Tier per Mikrochip kennzeichnen, weil das Gesetz zur Landeshundeverordnung dieses bei fast allen Hunden vorschreibt.
Nähere Informationen unter:   http://www.stadt-muenster.de/ordnungsamt/allgemeines-ordnungswesen/landeshundegesetz.html 

Parasiten

Parasiten sind Lebewesen, die nur auf Kosten eines anderen Lebewesens existieren können! Das befallene Lebewesen ist der Wirt, der zusätzliche Energie aufbringen muß, um einen Parasiten zu ernähren. Das äußert sich dann zunächst in allgemeinen Symptomen, wie stumpfem oder glanzlosem Fell, Abmagerung oder Blutarmut. Irgendwann ist der Wirt aber nicht mehr imstande den Parasiten mitzuernähren und wird durch den Parasiten getötet. Irgenwann würde also eine Parasitenart aussterben, wenn sie sich nicht ganz perfide Übertragungsmechanismen auf andere Lebewesen ausgedacht hätte, damit die Art weiter bestehen kann. Leider gehört auch der Mensch zu den Opfern, die im Endefekt das Überleben der Parasitenart garantieren. Es ist daher unbedingt notwendig, dass sie ihr Tier vor Parasiten schützen, damit sie und ihre Familie nicht zu einem Spielball im Überlebenskampf der Parasiten werden. Weitere Informationen: www.esccap.de

Reisebestimmungen

Viele Länder, viele Reiseziele und unterschiedliche Einreisebestimmungen! Geben Sie einfach ihr Zielland ein und sie erfahren alles über die aktuellen Reisebestimmungen für ihr Tier:   www.petsontour.de

Reisekrankheiten

Im Ausland drohen spezifische Krankheiten, die allgemein als Reisekrankheiten zusammengefasst werden. Betroffen sind jene Tiere, die sich im Rahmen eines Familienurlaubs im Urlaubsland infizieren, ganz besonders aber jene Tiere, die aus den Urlaubsländern nach Deutschland eingeführt werden. Wir beraten Sie gern hinsichtlich Prophylaxe, Diagnostik und Therapie.

Sachkundenachweis Münster 20/40 er Hunde

Der Sachkundenachweis bei (laut Gesetz) gefährlichen Hunderassen kann nur beim Amtstierarzt erworben werden!

Bei Hunden, die (laut Gesetz) nicht zu den gefährlichen Rassen gehören verlangt das Ordnungsamt ab einer Widerristhöhe von 40 cm und ab einem Gewicht von 20 kg von den Hundehaltern einen Nachweis darüber, dass sie auch sachkundig sind einen derartigen Hund zu führen. Den Sachkundenachweis für diese sogenannten 20/40 er Hunde können sie bei uns erwerben. Dafür sollten sie aber ein wenig üben, weil die Fragen und Antworten - vergleichbar mit der schriftlichen Führerscheinprüfung -  sehr speziell ausfallen können. Ihre Sachkunde wird anhand der schriftlichen Prüfung und eines anschließenden Gesprächs beurteilt. Es kursieren für Nordrheinwestfalen im Internet regional unterschiedliche Fragenkataloge. Sie sollten sich daher vor der Sachkundeprüfung mit den regionalen Fragenkatalogen vertraut machen! Für Münster finden sie alle Fragen und Antworten zum Üben unter folgenden Links:   Fragenkatalog      Antworten

Toxoplasmose

Eine frische Toxoplasmoseinfektion ist eine Gefahr für ein ungeborenes Kind. Eine schwangere Frau kann sich infizieren über Kot von Katzen, die Toxoplasmen ausscheiden oder über den Verzehr von rohem Fleisch. Wichtig ist der Zeitpunkt der Infektion und die Frage, ob vor der Schwangerschaft bereits ein Kontakt mit den Toxoplasmen stattgefunden hat. In diesem Fall ist die Schwangere Toxoplasmose-positiv und das Kind ist geschützt. Wenn nicht, ist die Schwangere Toxoplasmose-negativ und das ungeborene Kind ist nicht geschützt, sollte es dann während der Schwangerschaft zu einer Infektion kommen, besteht ein erhöhtes Risiko für das ungeborene Kind. Wir können anhand von Kotuntersuchungen feststellen, ob Ihre Katze zur Zeit Toxoplasmen ausscheidet und damit infektiös für Sie ist. Wir können anhand von Blutuntersuchungen feststellen, ob Ihre Katze noch infektiös für Sie werden könnte, weil sie in der letzten Zeit einmal Kontakt mit dem Erreger hatte, diesen aber noch nicht ausscheidet. Wir sind dann in der Lage unter Einbeziehung der Haltungsform der Katze(Stubentiger/Freigänger) eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit einer frischen Infektion während der Schwangerschaft zu stellen. Unabhängig von der Wahrscheinlichkeit gilt es jedoch auf jeden Fall, den Kontakt mit Katzenkot und den Verzehr von rohem Fleisch in der Schwangerschaft zu vermeiden.

Zeckenschutz

Es gibt zwei verschiedene Gruppen von Zeckenmitteln. Zur ersten Gruppe zählen Mittel die auf die Haut aufgetragen werden und auf der Haut ein Festbeißen der Zecken verhindern . Zur zweiten Gruppe zählen Mittel deren Wirkstoffe sich im Blut anreichern und ein Festbeißen der Zecken erforderlich machen damit sie durch die Blutmahlzeit innerhalb von 12 Stunden abgetötet werden. Es gibt Konstellationen in denen die Mittel der zweiten Gruppe durchaus vertretbar sind. Das vorrangige Ziel sollte jedoch sein, die Blutmahlzeit einer Zecke zu verhindern. Wir beraten Sie gern.